"Seele & Körper" - eine besondere Verbindung


Die Verbindung zwischen unserer Seele und unserem Körper ist die, die uns unmissverständlich auf unsere Innenwelt hinweist. Es ist eine besondere Verbindung zwischen dem Körper, den die meisten doch eher so nehmen und sehen, dass er zu funktionieren hat und unserer Seele, die sich unserer Verstandesebene im Grunde genommen entzieht und sich nicht kontrollieren lässt und doch diejenige ist, die uns Leben einhaucht.


Interessant ist, dass sich viele unserer bekannten Sprichwörter darauf beziehen:


"Liebe geht durch den Magen"

"Das muss ich erst mal verdauen"

"Das Herz rutscht einem vor Angst in die Hose"

"etwas verschlägt einem den Atem"

"Luftsprünge vor Freude machen"

"etwas steigt einem zu Kopfe"

"einem schnürt sich der Magen zu"


All diese Redewendungen verdeutlichen einen Gefühlszustand der eine körperliche Reaktion verursacht. So leben wir alle tagtäglich damit, dass unser Körper als eine Art:


"Sprachrohr der Seele"



fungiert. Kinder spüren diese Gefühle und gehen ihnen in der Regel nach, zeigen und leben diese.


Als erwachsene Menschen verlernen viele von uns dieses oder sehen keinen Raum in ihrem Leben dafür.


Der Verstand ist ausgeprägter, als in jungen Jahren und es wird mehr Gewicht und Wert auf diesen gelegt.


Wir lernen "vernünftig" zu sein, allerdings erlernen wir meist keinen vernünftigen Umgang mit unseren Gefühlen, wie z.B. Angst, Wut, Trauer, Zweifel.


Diese bleiben viel zu oft unbearbeitet und noch schlimmer: wir ignorieren, verdrängen, unterdrücken und rationalisieren diese. Darunter leidet die Seele und steigt dann der innere Druck dieser, so werden wir krank und müssen uns "gezwungener Maßen" unseren Gefühlen widmen.


Nun stellen Sie sich bitte einmal vor, lieber Leser, liebe Leserin, ein anderer Mensch steht vor Ihnen und weint ganz bitterlich vor Seelenschmerz und Sie würden mit Ihm reden und umgehen, als wäre nichts los, ungeduldig werden, dass er nicht "funktionstüchtig" ist für die Dinge, die im Alltag anstehen oder Sie fühlen sich gar belästigt...


Was für eine furchtbare Vorstellung!


Liebevoller Umgang mit uns selbst - unserer Seele zuhören und verstehen lernen.

Und doch zeigt es auf, wie wir im Inneren mit uns selber viel zu häufig umgehen.


Und das ist erschreckend.


Was wir für andere Menschen vielleicht noch eher im Stande sind zu leisten, da es unvermeidbar vor unseren Augen geschieht, nämlich Verständnis aufzubringen, fehlt uns uns selbst gegenüber.




Wenn wir unsere Gefühle nicht mehr fühlen wollen, unsere Seele "links liegen lassen", so bekommen wir dies früher oder später über unseren Körper zu spüren, denn auf diesen müssen wir hören.


Die Konflikte, die wir in uns tragen, zum Beispiel uns selbst abzulehnen für bestimmte Gefühle, wirken sich auf körperlicher Ebene aus. Es entsteht Druck, innere Anspannung, durch das Unterdrücken.


Tragen wir zum Beispiel Traurigkeit, Seelenschmerz, Leid in uns, dann steht dahinter eine gewisse Anspannung, die sich dadurch abbauen kann, dass wir weinen. Das Weinen stellt also ein Ventil dar, wodurch wir uns erleichtern und mehr spüren können.


Und doch fällt es so vielen schwer als erwachsener Mensch zu weinen, lernt man doch, dass man "stark sein" muss.


Seien wir jetzt aber einmal ehrlich zu uns selbst: Ist man wirklich stark, wenn man die eigene Seelenwelt unterdrückt und über kein Verständnis, keine Geduld, keine Aufmerksamkeit sich selbst gegenüber verfügt?


Sicher ist es nicht in jeder Situation gut, seinen ganzen Schmerz kund zu tun.



Jedoch brauchen wir Raum und Zeit für unsere Gefühle, da wir sonst nicht aus uns selbst heraus stark sein können, wenn wir doch nicht zu uns und unseren Empfindungen stehen.


Das gleiche gilt auch für die Wut, die wir in uns tragen. Auch einmal wütend zu sein, das ist nur menschlich. Wie viele von uns schaffen sich aber ein Ventil dafür, erlauben sich diese und "verschaffen sich einmal Luft"?


Dabei geht es nicht darum andere zu verletzen, sondern sich von unterdrückten Aggressionen zu befreien, wie etwa bei einem Boxtraining am Boxsack oder auch einmal zu fluchen.


Wir sehen es geht darum, die eigenen Gefühle zu spüren, wahrzunehmen und zu bearbeiten, damit diese nicht in Form von Spannungen in unserem Inneren rumoren, um sich dann auf die körperliche Ebene auszuwirken, da die Seele ohne Ventil den Druck nicht mehr aushält.

Denn das ist es, was passiert, wenn wir unsere Gefühle vernachlässigen.


Dann "zwingt" uns eine Erkrankung im wahrsten Sinne des Wortes "in die Knie", da sich die Spannungen über das Vegetativum (vegetative Nervenfasern) auf den Körper auswirken, wie ein Hochdruck-Kochtopf, bei dem der Deckel sich öffnet.


Im Grunde genommen sind wir dann dazu gezwungen uns unserem Seelenleben zu widmen und eben nicht mehr zu funktionieren.


Im Grunde genommen ist die Verbindung zwischen Körper und Seele das Genialste, was uns passiert, denn sie kann uns helfen ehrlich zu sein mit uns selbst, zurück zu uns selbst zu finden, zurück zu unserem Herzen!


Unsere körperlichen Beschwerden weisen uns den Weg zurück zu uns selbst.

Und das ist es doch, wonach jeder sucht:

sich mit sich selbst verbunden fühlen aus tiefster Seele.




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